Blog 118 – Unterwegs auf der Tschalus Straße / On My Way to Tshalus Road

15.10.2016 – Iran

Seit gestern, Freitag nach dem Aschura Fest (Freitag ist hier wie bei uns Sonntag, also Wochenende) sind David und ich auf der Tschalus Straße unterwegs.Viele Teheraner haben das verlängerte Wochenende genutzt um Urlaub am kaspischen Meer zu machen.

David and I have been on our way since yesterday, the Ashura Feast, on the Tshalus road. Fridays here are like our Sundays, so it’s weekend. Many Tehrans made good use of the long weekend for a holiday at the Caspian Sea.

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Jetzt war gefühlt halb Iran auf dem Heimweg. Die Autokolonnen schlängelten sich auf zwei Spuren den Berg hoch und mittendrin fuhren mein neuer Reisebegleiter und ich, in einer Wolke von Abgasen. Obwohl Ferienende ist und der wahnsinnig starke Verkehr dazu führte, dass es nur quälend langsam weiterging, ließen sich die Iraner ihre gute Laune nicht vermiesen. Etliche Fahrzeuginsassen nutzten das langsame Tempo um uns aus dem Auto raus zu fotografieren oder uns Essen zu reichen.

It looked like half of the Iranians were on their way home. Two lines of cars wound their way up the mountain, my new travel mate and I riding in the middle of them, wrapped up in a cloud of exhaust. It was the end of their holidays and the traffic was murderous, but the Iranians didn’t lose their good mood. Several of them took advantage of the slow speed, taking photographs of us out of their cars or offering us some food.

David und ich waren, trotz des großen Gewichtsunterschieds unserer Räder, ungefähr gleich schnell. Am Abend erreichten wir in der Dämmerung ein kleines Dorf, das eigentlich nur aus einem Restaurant, zwei Geschäften und einem Hotel bestand.

David and I rode at about the same pace, although our bikes were different in weight. In the early evening we reached a small village, consisting only of a restaurant, two shops and a hotel. We intended to camp there, so we asked for a suitable place. The ground was far too steep for a tent all around the houses, so we were allowed to camp under the umbrella of the restaurant. It was an ideal place: sheltered, a little off the road and thus much more quiet, offering a perfect view of the mountains.

Wir wollten hier zelten und fragten nach einer geeigneten Stelle. Da es rings um die Häuser viel zu steil war um ein Zelt aufzustellen, bekamen wir das Angebot unter dem Dach des Restaurants zu zelten. Diese Stelle war ideal: Überdacht, etwas abseits der Straße (und somit etwas ruhiger) mit einer Superaussicht auf die Berge.

David, der ohne Zelt unterwegs ist, konnte hier seine Hängematte aufspannen. Als Dank für die Übernachtung frühstückten wir am Morgen im Restaurant. Bei nun deutlich weniger Verkehr fuhren wir gemeinsam auf die Passhöhe.

David who didn’t have a tent, was allowed to string up his hammock there. In return for their hospitality, we had breakfast at the restaurant the next morning. By then there was much less traffic and we rode uphill towards the top of the pass together. David was on his way to Tehran, so we parted at a junction and I followed the way to Karaj, as I intended to meet my travel mate Hamed again.

Da David direkt nach Teheran fahren wollte, trennten wir uns an einem Abzweig und ich nahm den Weg Richtung Karaj, um meinen Radreisefreund Hamed wieder zu treffen.

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