Blog 169 – Der Höllentrip mit dem Bus / My Nightmarish Journey on the Bus

05.03.2017 – Indien

Am Morgen nach meiner Übernachtung im Neubau des Kioskbesitzers, brachte er mich mit seinem Auto zum Bus. Mein Fahrrad wurde auf das Busdach gelegt.

In the morning after my stay in the kiosk owner’s new house, he took me to the bus station in his car. My bike was placed on the roof of the bus.

18 Stunden Busfahrt lagen jetzt vor mir. Ich hatte einen der hintersten Sitzplätze im Bus, dass machte die Busfahrt zum absoluten Höllenritt.

I was seated on one of the back seats which made the bus journey an absolute nightmare. The roads were so bad that I was hurled around all the time. Once I was even hurled right up to the ceiling. As soon as I dozed off, my head would crash against the window which made me wide awake again.

Die Straßen waren so schlecht, dass ich ständig herumgeschleudert wurde. Einmal wurde ich sogar bis zur Decke hochgeschleudert. Sobald ich kurz eingenickt war schlug mein Kopf gegen die Fensterscheibe und ich war wieder hellwach.

2017-03-04,Filbo Indien,DSCN4159

Mitten in der Nacht hielt unser Bus an einem Checkpoint an. Wir hatten die Grenze zum Bezirk Nagaland erreicht. Ein Soldat ging durch den Bus und als einziger Fahrgast musste ich zur Kontrolle aussteigen. Ich hatte die Befürchtung, dass ich nicht mehr weiter mitfahren konnte, da es in diesem Bezirk schon mal Konflikte gibt. In einem solchen Fall, kann man als Tourist das Gebiet nur mit Sondergenehmigung bereisen.

In the middle of the night our bus stopped at a checkpoint. We had reached the border of the district Nagaland. A soldier walked through the bus and I was the only passenger who had to leave the bus for checking purposes. I was afraid that I wouldn’t be able to continue my bus ride as there are conflicts in this area at times. In this case you can only travel this area as a tourist with a special permit.

Ich hatte aber Glück, denn mein Pass wurde nur kontrolliert. Von den Grenzbeamten wurde ich sehr freundlich behandelt und bekam sogar Tee angeboten.

Weiter ging also die Tortur von einer Busfahrt.

I was lucky, though, they only checked my passport. I was treated in a most friendly way by the border officials and they even offered me some tea. My nightmare went on.

So langsam mache ich mir auch ernsthafte Sorgen um mein Fahrrad, das nur lose auf dem Dach lag. An dessen Unversehrtheit glaubte ich, nach dem gefühlten zehntausendsten Schlagloch, auch nicht mehr. Bei einem Busstop kletterte ich auf das Busdach und war positiv überrascht. Meinem Fahrrad ging es gut, nicht ein Kratzer war daran zu sehen.

Meanwhile I was seriously worried about my bike, lying loosely on the roof of the bus. After what felt like zillions of potholes, I never expected my bike to be intact any more. When the bus stopped I climbed the roof and was positively surprised. My bike was fine, there wasn’t even one scratch on it.

Nach dieser schrecklichen nächtlichen Busfahrt erreichte ich am frühen Morgen, völlig fertig Imphal. Ich verkroch mich gleich in das nächste Hotel um mich zu erholen.

After this horrible night ride I reached Imphal early in the morning, dead beat. At once, I went to the nearest hotel in order to recover.

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