Blog 76 – Im Gebirge / In the Mountains

27.07.2016 – Türkei

Im Gebirge hatte ich noch zwei Tage mit den Steigungen zu kämpfen. Andauernd ging es ab und auf, bis zur höchsten Stelle von 1300 HM.

Even for the next two days, I had to battle with the steepening roads. It went up and down, up and down until I reached the highest point at about 1,300 meters.

Die Straßen wurden auch immer schlechter. Zum Schluss war der Asphalt so schlecht, dass er in der Mittagszeit zu schmelzen anfing. Dazu kam, dass der pure Teer mit mit teils losen Steinen abgedeckt war, damit er nicht an den Reifen kleben blieb. Das hatte natürlich zu Folge, dass ich insbesondere bei Abfahrten unheimlich aufpassen musste, um nicht ins Rutschen zu geraten.

The road kept getting worse. In the end, the tar was so bad that it started melting in the midday heat. Furthermore, it had been covered with loose stones in order to prevent the tar from sticking to the tires. So, I had to be terribly careful not to slide downhill. An interesting of Turkey which I experienced there and then, compensated for a long day’s hardships.

Als Entschädigung für diese Strapazen, habe ich nochmal einen anderen, interessanten Eindruck von der Türkei bekommen.

Im Gebirge gibt es sehr schöne Kiefernwälder und kleine Dörfer, die teils aus sehr ärmlichen Häusern bestehen. Sie sind aus einfachen Brettern mehr oder weniger windschief zusammen gezimmert.

There are so many beautiful pine forests and small villages, some of them consisting of rather poor little houses. They were made of simple boards and looked quite crooked.

Nachdem ich endlich das Gebirge überwunden hatte, suchte ich an der Küste einen Zeltplatz. Ich fragte nach einer Übernachtungsmöglichkeit und wurde zu einer Moschee, die direkt am Meer lag, geführt. Eigentlich wollte ich dort mein Zelt aufbauen, aber der Imam erlaubte mir in der Moschee zu übernachten! Ich war begeistert. In einer Kirche wäre das, so viel ich weiß undenkbar.

After having left the mountains behind, I had to look for a suitable camping site at the beach. When I inquired about a place to stay, I was led to a mosque which was situated right at the sea. I was going to pitch my tent there but the Imam permitted me to spend the night in the mosque. I was so excited. This wouldn’t have been possible in a Christian church, as far as I know.

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