Blog 100 – Erste Tage in Armenien / Our First Days in Armenia

21.09.2016 -Armenien

Bereits in der Türkei traf ich Hamed, einen Fahrradreisenden aus dem Iran, mit dem ich seit Trabzon gemeinsam unterwegs bin.

In Armenien besorgten Hamed und ich uns, wie auch schon in Georgien, eine armenische SIM Karte und armenisches Geld (1000 Armenische Dram sind ca. 1,90 Euro).

Hamed and I obtained some SIM cards as in Georgia before, as well as Armenian money. 1,000 Armenian Dram equal about 1.90 Euros.

Armenien hat laut Wikipedia eine durchschnittliche Höhe von 1800 Metern und ist damit also wahnsinnig gebirgig. Ich machte mir ein wenig Sorgen darüber wie kalt es wohl in diesen Höhen werden wird.

Armenia – according to Wikipedia – is located at an average height of about 1,800 meters, so it is extremely mountainous there. I was a little worried about the low temperatures at night.

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Die ersten Kilometer nach der Grenze hatten aber mal recht wenig Steigung.Wir fuhren Richtung Vanadzor. Einige Kilometer hinter der Grenze schlugen wir abseits der Straße unsere Zelte im hohen Gras auf.

The very first kilometers past the border were no problem, there was hardly any incline. We rode in the direction of Vanadzor. A few kilometers past the border we pitched up our tents in the high grass off the road.

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Am nächsten Tag ging es weiter. Bei Alaverdi fuhren wir an einer hoffnungslos veralteten Kupferfabrik aus sowjetischen Zeiten vorbei. Diese Fabrik sah sehr herunter gekommen aus, so als läge sie schon einige Jahrzehnte still. Trotzdem wurde, nach dem ungesund aussehenden schwarzen Rauch zu urteilen, in dieser Fabrik gearbeitet.

We went on early the next day Near Alaverdi we passed a copper factory from the Soviet era which was obviously hopelessly outdated. It really looked shabby and rundown as if it had been given up years before. Yet, people were working there, according to the black smoke coming out of the chimney. It didn’t really look healthy at all.

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Gegen Nachmittag endete die Straße aufgrund einer Baustelle unerwartet in einem Dorf. Wir erkundigten uns in einem Supermarkt und bei einer Tankstelle nach einer Alternativstraße. Dort erfuhren wir, dass wir einen Umweg aus dem Tal heraus ins Gebirge nehmen müssen.

In the early afternoon, the road came to a sudden end due to a construction site in a village. We inquired about an alternative route at a supermarket and a fuel station. There we were advised to take a detour out of the valley and into the mountains.

It had been very sticky and humid for quite a while and just as we were at the fuel station, a violent cloudburst came down on us. We got sopping wet in no time although we were able to shield ourselves there right away. 30 minutes later, the rain stopped and we went on for some distance. But due to the rain, the alternative route was too muddy where it hadn’t been tarred. So we decided to pitch up our tents quite soon.

 

Die ganze Zeit über war es schon sehr schwül und gerade in dem Moment als wir an der Tankstelle fragten, entlud sich ein heftiger Platzregen. Obwohl wir uns dort direkt unterstellen konnten, wurden wir nass. Nach ca. 30 Minuten hörte es auf zu regnen und wir fuhren noch ein Stück weiter. Doch wir stellten fest dass die Umleitungsstrecke anscheinend – zumindest teilweise – nicht asphaltiert war und somit nach dem Regenguss ziemlich matschig wurde. So beschlossen wir schon bald unsere Zelte aufzubauen.

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