Blog 112 – Vom Gebirge zum kaspischen Meer / From the Mountains to the Caspian Sea

10.10.2016 -Iran

Nach einem guten Frühstück im Baucontainer fuhr ich los. Doch nach kurzer Zeit endete der Asphalt und ich hatte wieder Schwierigkeiten bei den enormen Steigungen, vorwärts zu kommen. Ein Pickup-Fahrer sah meine Misere und bot an, mich mitzunehmen. Dankbar lud ich das Fahrrad auf die Ladefläche und wollte eigentlich nur bis zur nächsten Passhöhe mitfahren. Da der Fahrer mir aber sympathisch war beschloss ich mich noch weiter, bis ins 80 km entfernte Khalkhal, mitnehmen zu lassen.

After a good breakfast in the construction cabin, I startet. Only a little later, the tar ended and I was in trouble because of the enormous inclines. I could hardly get on. A driver of a pickup fortunately saw me and offered to give me a ride. I was so grateful, put my bike on the loading platform and intended to go only as far as the nearest top of the pass. But he was such a nice guy that I went with him to Khalkhal, 80 kilometers further ahead.

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Dort angekommen wurde ich von ihm ins Restaurant zum Mittagessen eingeladen. Anschließend verabschiedete ich mich von diesem supernetten Menschen und fuhr mit meinem Fahrrad noch ein ordentliches Stück berghoch. Auf über 2000 m erreichte ich die Passhöhe und damit die Wetterscheide. Schlagartig änderte sich das Klima von sehr trocken auf sehr feucht. Die Landschaft wurde grün.

There he invited me for lunch in a restaurant. After having said goodbye to this very nice man, I still rode quite a long way up the mountain. I reached the pass at a height of 2,000 meters which is also the weather divide. The climate changed immediately from very dry to very humid. The landscape changed to green.

Am Abend wollte ich in der Nähe eines Dorfes zelten, als ich in das einfache Haus eines Mannes eingeladen wurde. Da der Generator nicht lief, hatten wir als einzige Beleuchtung eine Gaslampe. Es wurde auf dem Teppichboden gegessen und auch geschlafen. Da es auch keine Heizung gab, war es auch nicht gerade warm.

That night I was going to camp near a village when a man invited me into his plain house. The generator didn’t work, so we only had a gas lamp for illumination. We ate and slept on the carpeted floor. There was no heating, so it wasn’t really warm. We didn’t share a common language, so I used my drawing book to ask him how many children he had and which animals he owned.

Wir unterhielten uns ohne gemeinsame Sprache, mit meinem Zeichenbuch. Mit Hilfe der Zeichnungen konnte ich ihn fragen wie viele Kinder er hat und was für Tiere er besitzt.

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