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Über filboscycletravel

Ich bin momentan auf einer Solo-Fahrradtour rund um die Welt. Im April 2016 bin ich in Deutschland mit dem Ziel Australien gestartet. Nach 24.000 km, sowie unzählbaren als auch unglaublichen Abenteuern, bin ich in Australien angekommen. Doch meine Reise ist hier nicht zu Ende. Ich habe mir vorgenommen mit meinem Fahrrad weiter nach Neuseeland und von Süd- nach Nordamerika zu fahren. Folgt mir in Deutsch und Englisch. Die welt ist großartig und voll von Abenteuern! Ich hoffe euch gefällt mein Blog ;-) Filbo I`m on a solo arround the world bicycle tour. I started April 2016 in Germany with the destination Australia. After 24,000 km and countless of amazing experince I reached Australia. Now I desided to extend my jorney and to continue my bicycle adventure to New Zealand and south and north America. Follow my journey in German and English. The world is great and full of adventure! I hope you like my Blog! :) Filbo

Blog 102 – Auf dem Weg nach Yerevan / Armenia – On the Way to Yerevan

23.09.2016 – Armenien

Im Anschluss an das Treffen mit meinen Landsleuten fuhren Hamed und ich noch ein gutes Stück weiter. Nahe der Stadt Vanadzor fing es wieder an zu regnen. Zum Glück fanden wir eine Schutzhütte auf 1400 Meter Höhe, in der wir geschützt unsere Zelte aufbauen konnten.

After having met my friends, Hamed and I went on for quite some time. Near the town of Vanadzor it started raining again. Fortunately, we found a mountain hut at a height of 1,400 meters. There we were able to put up our tents in a sheltered place.

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Am nächsten Tag stand ein 2200 m hoher Pass an. Das Wetter war nicht optimal. Es war diesig und kalt, teils mussten wir sogar mit Handschuhen fahren. Trotzdem kamen wir besser voran als gedacht.

The next day we faced a mountain pass of 2,200 meters. The weather wasn’t too good. It was misty and cold, we even had to wear our gloves sometimes. Still, we made better progress than expected.After 114 km, we reached Armenia’s capital city, Yerevan, situated at a height of 1,000 meters. Here we looked for a hostel. Fortunately, it was much warmer in Yerevan than it had been on the mountain pass.

Nach 114 Kilometern erreichten wir die, auf 1000 Hm liegende Hauptstadt von Armenien,Yerevan . Hier suchten wir uns ein Hostel. Zum Glück trafen wir es in Yerevan deutlich wärmer, als auf dem Pass an.

Blog 101 – Eine schlammige Umleitung / A Muddy Detour

22.09.2016  – Armenien

Die Umleitung aus dem armenischen Gebirgstal heraus erwies sich als eine oft nicht asphaltierte, sehr steile Piste, die an den Kreuzungen noch nicht einmal beschildert war. Wenn uns die einheimischen Autofahrer nicht immer wieder den Weg gezeigt hätten, wären wir zweifellos mehrfach falsch gefahren.

Our detour out of the Armenian mountain valley proved to be a very steep track, only partly tarred, lacking road signposts at the crossroads. Fortunately, some local drivers showed us the right way every so often, otherwise we would have been lost and gone the wrong way more than once.

An einer Stelle wurde es so schlammig und steil, dass sich mein Hinterrad durchdrehte und ich auch beim Fahrradschieben mit den Füßen keinen Halt bekam.

Even so, it got so muddy in one place that the back wheel of my bike started spinning and I couldn’t find purchase on the slippery ground myself.That is why I gladly accepted a Lada driver’s offer to give me a lift for the next couple of hundred meters.

Deswegen nahm ich das Angebot eines Ladafahrers an, mich ein paar hundert Meter mitzunehmen.

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Hamed kam derweil problemlos voran, da er über ein Mountainbike mit breiten Reifen verfügt. Außerdem hat er dazu, noch weniger Gepäck dabei als ich. Nach dieser, mir endlos vorkommenden Bergaufpassage, ging es nun wieder abwärts. Wir fuhren durch ein ärmliches, noch nicht mal über eine befestigte Straße verfügendes, armenisches Bergdorf. Solche Dörfer gibt es häufiger in Armenien.

Hamed didn’t have any problems to get ahead as he rides a mountain bike with broad tires. Apart from this he doesn’t carry nearly as much luggage as I do. After this uphill trip which appeared to be endless, we started riding down the mountain again. We passed a poor looking Armenian mountain village where the road wasn’t even secured. You find many of these villages in Armenia.

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Hinter diesem Dorf erreichten wir wieder die eigentliche Straße und wir begannen unsere Fahrräder vom festsitzenden Schlamm zu säubern. In dem Moment kamen unerwartet zwei alte Bekannte – Jana und Aljoscha – mit ihrem Oldtimer vorbeigefahren. Ich habe sie ein erstes Mal in der Türkei in Trabzon und ein zweites Mal in Georgien getroffen. Aljoscha aus Bayern möchte mit seinem Oldtimer, ebenfalls wie ich, bis nach Australien reisen. Zusammen legten wir eine Pause ein und tauschten unsere in der Zwischenzeit gesammelten Reiseerfahrungen aus.

Behind the village we came to the proper road where we started cleaning our bikes from the compact sludge. At this very moment, two old friends, Jana and Aljosha, drove past in their old- timer. The first time I met them was in Trabzon, Turkey, the second time in Georgia. Aljoscha who is from Bavaria, wants to travel to Australia – like myself – in his old-timer. We took a break together and shared our travel experiences which we had collected in the meantime.

Blog 100 – Erste Tage in Armenien / Our First Days in Armenia

21.09.2016 -Armenien

Bereits in der Türkei traf ich Hamed, einen Fahrradreisenden aus dem Iran, mit dem ich seit Trabzon gemeinsam unterwegs bin.

In Armenien besorgten Hamed und ich uns, wie auch schon in Georgien, eine armenische SIM Karte und armenisches Geld (1000 Armenische Dram sind ca. 1,90 Euro).

Hamed and I obtained some SIM cards as in Georgia before, as well as Armenian money. 1,000 Armenian Dram equal about 1.90 Euros.

Armenien hat laut Wikipedia eine durchschnittliche Höhe von 1800 Metern und ist damit also wahnsinnig gebirgig. Ich machte mir ein wenig Sorgen darüber wie kalt es wohl in diesen Höhen werden wird.

Armenia – according to Wikipedia – is located at an average height of about 1,800 meters, so it is extremely mountainous there. I was a little worried about the low temperatures at night.

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Die ersten Kilometer nach der Grenze hatten aber mal recht wenig Steigung.Wir fuhren Richtung Vanadzor. Einige Kilometer hinter der Grenze schlugen wir abseits der Straße unsere Zelte im hohen Gras auf.

The very first kilometers past the border were no problem, there was hardly any incline. We rode in the direction of Vanadzor. A few kilometers past the border we pitched up our tents in the high grass off the road.

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Am nächsten Tag ging es weiter. Bei Alaverdi fuhren wir an einer hoffnungslos veralteten Kupferfabrik aus sowjetischen Zeiten vorbei. Diese Fabrik sah sehr herunter gekommen aus, so als läge sie schon einige Jahrzehnte still. Trotzdem wurde, nach dem ungesund aussehenden schwarzen Rauch zu urteilen, in dieser Fabrik gearbeitet.

We went on early the next day Near Alaverdi we passed a copper factory from the Soviet era which was obviously hopelessly outdated. It really looked shabby and rundown as if it had been given up years before. Yet, people were working there, according to the black smoke coming out of the chimney. It didn’t really look healthy at all.

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Gegen Nachmittag endete die Straße aufgrund einer Baustelle unerwartet in einem Dorf. Wir erkundigten uns in einem Supermarkt und bei einer Tankstelle nach einer Alternativstraße. Dort erfuhren wir, dass wir einen Umweg aus dem Tal heraus ins Gebirge nehmen müssen.

In the early afternoon, the road came to a sudden end due to a construction site in a village. We inquired about an alternative route at a supermarket and a fuel station. There we were advised to take a detour out of the valley and into the mountains.

It had been very sticky and humid for quite a while and just as we were at the fuel station, a violent cloudburst came down on us. We got sopping wet in no time although we were able to shield ourselves there right away. 30 minutes later, the rain stopped and we went on for some distance. But due to the rain, the alternative route was too muddy where it hadn’t been tarred. So we decided to pitch up our tents quite soon.

 

Die ganze Zeit über war es schon sehr schwül und gerade in dem Moment als wir an der Tankstelle fragten, entlud sich ein heftiger Platzregen. Obwohl wir uns dort direkt unterstellen konnten, wurden wir nass. Nach ca. 30 Minuten hörte es auf zu regnen und wir fuhren noch ein Stück weiter. Doch wir stellten fest dass die Umleitungsstrecke anscheinend – zumindest teilweise – nicht asphaltiert war und somit nach dem Regenguss ziemlich matschig wurde. So beschlossen wir schon bald unsere Zelte aufzubauen.

Blog 99 – Grenzwirrwarr im Kaukasus / Problems at the Caucasus Border

20.09.2016 – Georgien

Nach unserem Aufenthalt in Tiflis ging es nun zur armenischen Grenze.

Having left Tiflis, we went towards the Armenian border.

2016-09-20, Filbo Georgien, Region Tiflis,DSCN2300

Die Grenze stellte sich für mich als problemlos heraus. Ich musste bei der Einreise nur ein paar Fragen beantworten. Bei Hamed als Iraner, fragten sie jedoch genauer nach und wollten ihn, da er keine Unterkunft gebucht hatte, zuerst nicht einreisen lassen. Gerade als wir im Begriff waren eine Unterkunft zu buchen, erhielt er doch noch einen Einreisestempel.

For me, crossing the border was no problem at all. Hamed as an Iranian, was asked a lot of questions and as he hadn’t booked any place to stay, they first didn’t want to let him pass. We were just about to book a place for the night when he did get his entry stamp, though.

Das Land Armenien ist für EU Bürger im Gegensatz zum Land Aserbaidschan visumfrei zu bereisen. Problematisch kann es aber sein, wenn man bei der Grenzkontrolle einen aserbaidschanischen Einreisestempel im Pass hat.

People from the EU can travel Armenia without a visa. There might be a problem if you have got an Azerbaijani entry stamp in your passport. Armenia can only be reached overland from Georgia and Iran. It isn’t possible to enter the country from Turkey or Azerbaijan due to difficult bilateral relations.

Armenien ist auf dem Landweg nur von Georgien und dem Iran aus zu erreichen. Von den Ländern Türkei oder Aserbaidschan ist der Grenzübertritt aufgrund der problematischen bilateralen Beziehungen nicht möglich.

2016-09-20, Filbo Georgien, Region Tiflis DSCN2298

Blog 98 – Besuch von Tiflis, der Hauptstadt von Georgien / A visit to Tiflis, Georgia’s Capital City

19.09.2016 – Georgien

Hamed und ich setzten unsere Reise nach Tiflis fort. Dort angekommen suchten wir uns ein Hostel und beschlossen 4 Nächte zu bleiben.

Hamed an I continued on our tour to Tiflis. There we looked for a hostel and decided to stay there for 4 nights.

Tiflis ist wirklich eine sehr schöne Stadt. Wir erkundeten die Stadt mit dem Fahrrad.

Tiflis is really a very beautiful town. We explored it by bike.

Da mein roter Fahrradhelm mittlerweile sehr alt und sichtbar mitgenommen ist, kaufte ich mir hier einen neuen. Dieser Helm war zwar nicht ganz billig, aber das mehr an Sicherheit ist er mir auf jeden Fall wert.

My red helmet had grown old and poor-looking, so I bought a new one. It wasn’t really cheap but safety is most important to me. So it was worth its price.

Von Tiflis aus unternahmen wir auch eine Tagestour in das Bergdorf Kazbegi. Dorthin wollten wir mit dem Linienbus fahren. Da wir den normalen stündlich fahrenden Bus jedoch verpassten, entschieden wir uns für die Mitfahrt in einem Touristenbus. Diese Fahrt war nur unwesentlich teurer, dafür wurden aber noch Stopps bei Sehenswürdigkeiten einlegt. Diese Stopps in der sehr schönen Berglandschaft haben sich definitiv gelohnt.

Starting from Tiflis, we made a day’s tour up to the mountain village Kazbegi. We were going to take the service bus, leaving once every hour. As we had missed it, we decided to take a tourist bus. This wasn’t very much more expensive, but they stopped for sightseeing every now and then. These stops were really worthwhile.

 

In Kazbegi angekommen versuchte uns leider der Busfahrer von einer Wanderung zu der Sehenswürdigkeit, einer Kirche, abzuhalten.

In Kazbegi we were going to hike to the church but the bus driver didn’t want us to. He’d rather wanted sell us a much overpriced ticket for a ride there. He told us, the way would take us 3 hours on foot, that it was very dangerous and steep. We didn’t worry about him and walked uphill towards the church. It took us only 50 minutes, the path was easy and we were most impressed by the church and the mountain landscape.

Lieber wollte er uns dorthin eine überteuerte Fahrt mit einem Minibus verkaufen. Er erzählte uns, dass der Weg gefährlich sei und die Strecke zur Kirche hoch zu Fuß 3 Stunden dauern würde. Wir ließen uns aber nicht beirren und wanderten bergauf zur Kirche. Nach nur 50 Gehminuten auf einfachen Wanderwegen erreichten wir sie.

 

Beeindruckender als das Bauwerk der Kirche, fand ich jedoch die Gebirgslandschaft.

 

Blog 97 – Von Poti nach Gori / From Poti to Gori

15.09.2016 – Georgien

Von Poti aus fuhren wir zu Georgiens zweitgrößter Stadt Kutaisi.

Having left Poti, we went to Georgias’s second biggest town, Kutaisi.

 

Hier übernachteten wir in einem Hostel. Am nächsten Morgen ging es schon weiter. Wir fuhren an Stalins Geburtsstadt Gori vorbei. Dort gibt es ein Stalin Museum. Das wollte ich aber nicht unbedingt besichtigen da man mir erzählt hatte, dass sich dieses Museum nicht wirklich kritisch mit dem Wirken Stalins auseinandersetzt.

Here we spent the night in a hostel. The next morning, we moved on. We passed by Stalin’s native town, Gori. There is a Stalin museum which I didn’t really want to visit. People had told me that this museum isn’t really critical towards Stalin’s work.

  Stattdessen fuhren wir weiter und bauten außerhalb der Stadt, auf dem Grundstück einer Tankstelle, unsere Zelte auf.Wir erlebten die karge Gebirgslandschaft in einem wunderschönen Licht.

So we passed by and pitched our tents outside the town next to a fuel station. The barren mountain landscape was immersed in a beautiful light.

2016-09-15, Filbo Georgien, Region Gori,DSCN2252

Blog 96 – Zwischem schwarzem Meer und georgischem Landleben / Between the Black Sea and Georgian Rural Life

12.09.2016 – Georgien

Von Batumi aus ging es über eine meist flache Landschaft Richtung Poti weiter.

From Batumi we went across a flat landscape towards Poti.

2016-09-14, Filbo Georgien, Region Kutaisi,DSCN2206

Unterwegs besichtigten wir eine Burgruine und badeten ein letztes Mal im schwarzen Meer. Neben uns am Strand sonnte sich auch eine Gruppe freilaufender Kühe. Da aber dieser Strand mit Abstand der bisher vermüllteste Strand war, den ich je gesehen habe, blieben wir nicht lange und fuhren weiter.

We visited a castle ruin and had our last swim in the Black Sea. Next to us at the beach, there were a couple of cows, freely running around. This beach was by far the dirtiest I’d ever seen, so we didn’t stay too long.

2016-09-12, Filbo Georgien,Region Poti,DSCN2162

Kurz hinter Poti kauften wir in einem kleinen Ort Lebensmittel für unser Abendessen.

Just behind the town, we bought some groceries for our dinner.

2016-09-15,Filbo Georgien,Region Kashuri,DSCN2229

Schließlich bauten wir unsere Zelte mitten im Dorf auf einem Grünstreifen zwischen der Straße und den Häusern auf. Das Dorf war sehr ländlich. Wir konnten beobachten, dass die freilaufenden Kühe abends selbstständig zu dem Haus Ihrer Besitzer zurückkamen. Sie warteten solange vor dem Tor bis ihr Besitzer sie auf das Grundstück ließ.

Then we pitched our tents in the middle of the village on a grass verge between the road and the houses. The village was very rural, indeed. we watched the cows going back to the houses of their owners independently. They waited patiently in front of the gates until they were admitted.

Nachdem wir die Zelte aufgestellt hatten, begannen wir einen sehr leckeren Eintopf zu kochen. Im Nachhinein hätten wir uns das Kochen aber auch sparen können, denn unsere wirklich netten Nachbarn brachten uns ebenfalls Essen und georgischen Wein.

After having put up our tents, we started cooking a very tasty stew. We could have saved the effort as our neighbors brought us food and Georgian wine, as well.

Am nächsten Morgen stellten wir fest das Hameds Fahrradschloss sich nicht mehr öffnen ließ. Einige Dorfbewohner halfen uns aus dieser misslichen Lage und flexten das Schloss auf. Bevor wir anschließend aufbrachen, besichtigen wir die orthodoxe Kirche des Ortes.

The next morning, we found out that Hamed’s bicycle lock couldn’t be opened any more. Some of the villagers helped us by flexing it open. Before moving on, we visited the Orthodox church.

Blog 95 – Modernes Batumi / Modern Batumi

11.09.2016 – Georgien

Direkt nach unserer Ankunft in Georgien gingen mein Reisepartner Hamed und ich an einem Kieselstrand nahe Batumi schwimmen.

After our arrival in Georgia, my travel partner Hamed and I went for a swim at a pebbled beach near Batumi.

2016-09-10, Filbo Georgien, Batumi mit Hamed,DSCN2096

Anschließend fuhren wir in das Zentrum von Batumi. Wir wunderten uns, denn plötzlich waren wir in einem Hotspot von russischen Urlaubern gelandet. Die Architektur der Gebäude sah aus, als hätte man alles nach dem Motto gebaut „Hauptsache es ist auffallend und sieht nach viel Geld aus “.

Afterwards, we went into the center of Batumi. We were very surprised as we had come to a hotspot of Russian tourists all of a sudden. The buildings looked as if they had been erected as if to say „Look here, we have a plenty of money!“

2016-09-11, Georgien,Hamed, Batumi, ,20160911_202807

Für eine ausschweifende Besichtigung der Stadt hatten wir aber zunächst keine Zeit.

We didn’t have time, though, to visit the town. First of all, we had to get a Georgian SIM card, some Georgian money (Lari) and accommodation for the night. Unfortunately, we couldn’t find a hostel where our bicycles were safe, too. We asked the way at a bike rental where we were told we could get a private room for 5 to 6 Euros a night each.

Erst mussten wir eine georgische Sim- Karte kaufen, georgisches Geld (Lari) besorgen und noch eine Unterkunft finden. Leider fanden wir zunächst kein Hostel indem wir auch unsere Fahrräder sicher abstellen konnten. Bei einer Fahrradvermietung, die wir nach dem Weg fragten, bot man uns an dass wir für 5 -6 € pro Person privat unterkommen könnten.

2016-09-11, Filbo Georgien, Batumi DSCN2113

Da unsere Fahrräder dort sicher waren nahmen wir das Angebot an und blieben 2 Tage. Eines der Betten war so durchgelegen, dass man das Gefühl hatte in einer Hängematte zu schlafen. Deswegen übernachtete Hamed auf der Isomatte. Gut war aber, dass wir viel Platz hatten, die Küche benutzen durften und nicht in einem Mehrbettzimmer übernachten mussten.

Our bikes were safe there, too, so we accepted the offer and stayed there for two days. One of the beds felt like a hammock as it was so worn out. That is why Hamed slept on his sleeping mat. We were allowed to use the kitchen and we appreciated the fact that we had a lot of room to ourselves, not having to sleep in a multi-bed room.

Am Abend sahen wir uns noch eine sehr schöne Licht- Wasser- Show an, bei der zu Musik rhythmisch Wasserfontänen hochschossen und dabei mit unterschiedlichen Lichtfarben angestrahlt wurden. Das erweckte fast den Eindruck eines sehr schönen Feuerwerks. Beeindruckend.

That night we watched a unique light and water show, jets of water fountains shooting high up in the air according to the music and being illuminated by different light colors. It nearly looked like beautiful fireworks.

2016-09-11, Georgien,Hamed, Batumi, 20160911_215823

Blog 94 – Hoşçakal Türky! გაუმარჯოს Georgien! / Tschüss Türkei! Hallo Georgien! / Bye Turkey! Hello Georgia

10.09.2016 – Georgien

Von der Grenze zwischen der Türkei und Georgien wurde ich schon oft gewarnt. Das Prozedere kann für Autofahrer schon mal 3 Stunden dauern.

Als Fahrradfahrer ist man hier anscheinend stark im Vorteil. Innerhalb von nicht mal 15 Minuten überquerten wir diese Grenze. Man kann einfach an den Autos vorbeifahren und wird zum Ausreisen direkt an den Schalter vorgelassen.

I had been warned several times that the procedure at the Georgian border might take up to 3 hours at times. Apparently as a cyclist you have certain advantages here. It took us less than15 minutes to cross the border. You just pass the waiting cars and move on to the departure desk.

Für die Einreise nach Georgien wurden wir zu dem Fußgängerübergang geschickt. Das ist eine große Halle, die an eine Flugabfertigungshalle erinnert. Dort verlief die Grenzkontrolle auch recht problemlos. Allerdings wollte der Beamte, der meinen Pass kontrollierte mir erst nicht glauben, das es wirklich mein richtiger Pass ist. Ein Deutscher der „Filbo Frensch“ heißt, wollte er mir zuerst nicht abnehmen. Nach einigen kritischen Vergleichen meines Gesichts mit dem Passbild bekam ich aber trotzdem den Einreisestempel.

We were shown to the pedestrian crossing in order to enter Georgia. That is a big hall, reminding me of a terminal building. We had no problem in passing. First, though, the clerk didn’t want to believe that this was my real passport and that my real name was ‚Filbo Frensch‘. He couldn’t imagine a German by that name. After having observed my face thoroughly and compared it to the picture in my passport, he did give me the entry stamp.

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Georgien ist ganz anders als die Türkei, das viel mir gleich auf. Hier gibt es orthodoxe Kirchen und der Verkehr ist sehr rau. Zudem sind die Autos in einem sehr oft bedauerlichen Zustand. Vielen fehlen die Stoßstangen und alle paar Kilometer bleibt ein Auto liegen.

Georgia is very different from Turkey, I noticed straight away. They have a lot of Orthodox churches there and traffic is really rough. Cars are in a deplorable state, many of them lack their bumpers and every so often you see a car having broken down.

Auf den Straßen sieht man fast keine Frauen mit Kopftüchern mehr. Als Fremdsprache wird meist nur Russisch verstanden. Es wird für Glücksspiel geworben. Alkohol ist hier wieder günstig erhältlich.

You hardly see women who wear headscarves here. Most people only speak Russian as a foreign language. They even advertise for gambling. Alcohol is cheap here.

Blog 93 – Von Trabzon zur georgischen Grenze / From Trabzon to the Georgian Border

09.09.2016 – Türkei

Nach dem ich endlich das langerwartete Iran-Visum hatte, hieß es wieder Abschiednehmen von Trabzon und ich fuhr Richtung Rize weiter.

At last I had obtained my Iranian visa, so I left Trabzon towards Rize. On my way there, I met Hamed, an Iranian. He also traveled alone on his bike and wanted to go – like me – from Trabzon via Georgia and Armenia to Iran. So we decided to move on together.

Auf dem Weg dorthin traf ich den Iraner Hamed. Er ist ebenfalls mit dem Fahrrad alleine unterwegs und möchte von Trabzon aus, genau wie ich über Georgien, Armenien, bis in den Iran fahren. Gemeinsam beschlossen wir zusammen weiter zu reisen.

Wir fuhren an der Stadt Rize vorbei und kamen durch ein schönes Teeanbaugebiet.

We went past Rize and crossed a beautiful tea cultivation area. Unfortunately, this area is strongly affected by the traffic on the coastal road.

 

Leider jedoch wird diese Landschaft sehr stark durch die Küstenstraße beeinträchtigt.

Nach zwei Tagen mit insgesamt über 180 km fuhren wir bis kurz vor die georgische Grenze nahe der türkischen Stadt Hopa.

Two days later, having done more than 180 km, we approached the Georgian border near the Turkish town of Hopa. There we camped at a beautiful pebbled beach where we witnessed an impressing sunset.

Dort zelteten wir an einem wunderschönen Kieselstrand und erlebten einen sehr schönen Sonnenuntergang.

2016-09-09,Türkei, Reg. Hopa, mit Hamed, DSCN2085