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Über filboscycletravel

Ich bin momentan auf einer Solo-Fahrradtour rund um die Welt. Im April 2016 bin ich in Deutschland mit dem Ziel Australien gestartet. Nach 24.000 km, sowie unzählbaren als auch unglaublichen Abenteuern, bin ich in Australien angekommen. Doch meine Reise ist hier nicht zu Ende. Ich habe mir vorgenommen mit meinem Fahrrad weiter nach Neuseeland und von Süd- nach Nordamerika zu fahren. Folgt mir in Deutsch und Englisch. Die welt ist großartig und voll von Abenteuern! Ich hoffe euch gefällt mein Blog ;-) Filbo I`m on a solo arround the world bicycle tour. I started April 2016 in Germany with the destination Australia. After 24,000 km and countless of amazing experince I reached Australia. Now I desided to extend my jorney and to continue my bicycle adventure to New Zealand and south and north America. Follow my journey in German and English. The world is great and full of adventure! I hope you like my Blog! :) Filbo

Blog 52 – Ersatzteilbesorgung- nicht immer ganz einfach / Finding spares- not always easy

Albanien – 18.06.2016

Ich habe beschlossen 2 Tage Pause vom Radfahren einzulegen. Meine Schweizer Radkollegen haben jedoch einen wesentlich engeren Zeitplan und wollen weiterfahren.. So trennen sich ab heute wieder unsere Wege.

I have decided to make a pause for 2 days. My Swiss colleagues have a much tighter timetable and want to continue the route. So will our ways separate again…

Schon seid einigen Tagen habe ich das Problem, das meine hinteren Scheibenbremsbeläge vollkommen abgenutzt sind. Die Ersatzbremsbeläge, habe ich aber leider vergessen einzupacken und in Albanien gibt es keine passenden Ersatzteile. Hier sind eher, einfache Fahrräder aus China, verbreitet.

Since a few days I have the problem that the pads of my disc brakes are worn. I forgot to take the spares with me and in Albania you cannot find suitable spares. Here there are much easier bicycles from China around.

Für die Dauer in der wir zusammen unterwegs waren, hatte mit netter Weise David, seine Ersatzbremsbeläge geliehen. Jetzt nachdem wir uns getrennt haben, müsste ich eigentlich mit meinen alten verschlissenen Belägen noch ca. 100 km bis nach Ohrid (Mazedonien) fahren, um dort die Ersatzteile kaufen zu können. Doch zum Glück ist sogar ein Freund, des überaus hilfsbereiten Campingplatzbesitzers, bereit, die Bremsbeläge dort für mich zu besorgen.

During the time we were together, David borrowed me his spares. Now, as we have separated, I would have to go until Ohrid (Macedonia) to find new ones, and this with the old worn pads. But, fortunately, the friend of the camping owner, who is very gentle, agreed to shop it for me at this place.

 

Blog 51 – Besteigung des Korab / Ascent of Korab

Albanien – 17.06.2016

Nun sind wir in Peshkopi angekommen und haben einen schönen familiären Campingplatz gefunden. Heute haben wir die Räder stehen gelassen und sind Bergsteigen gewesen. Zu diesem Zweck, haben wir uns von einem Fahrer, zum letzten Dorf auf den Berg Korab, fahren lassen. Von da aus kann man, in ca. 4 Stunden, auf den -mit ca. 2750 m- höchsten Berg Albaniens wandern. (Wie hoch der Korab genau ist, ist nicht geklärt, Albanien und Mazedonien geben dazu unterschiedliche Höhen an.)

We arrived in Peshkopi and did find a beautiful camping. We had the bicycles stay in the camping and went mountaineering. We had a driver to take us to the last village on the mountain. From there, it is possible to climb, in ca 4 hours, to the highest mountain in Albania, with 2.750 meters of altitude. The exact altitude is not clear, as Albania and Montenegro are indicating different values.

Die Landschaft in der Region des Korab ist sehr alpin. David und Rosana fühlen sich hier, in dieser schweizerisch anmutenden Bergwelt, fast heimisch. Um auf den Gipfel des Korab zu gelangen, muss man aber zuerst einige Hindernisse, wie Schneefelder, oder Flüsse ohne vorhandene Brücken, überqueren. Man ist gezwungen, die Schuhe ausziehen und barfuß durch das eiskalte Wasser zu waten.

Auch der Weg ist nicht immer leicht zu finden, aber wir sind durch eine atemberaubende Aussicht, auf die wunderschöne Bergwelt, belohnt worden.

Korab is a very alpine landscape. David and Rosana were feeling nearly indigenous in this Swiss like mountain landscape. To reach the summit, you have to overcame some obstacles, like snow fields and rivers without bridges, where you have to walk barefoot through the icy water. And the road is not always easy to find. But we were rewarded by a spectacular view on a beautiful mountain landscape.

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Blog 50 – Berge + Geröll = Qual / Mountains + Scree = Struggle

Albanien – 15.06.2016

Am nächsten Tag wollten wir eigentlich Peshkopi erreichen. Da wir uns aber gegen die neue asphaltierte, sondern für die alte -Hauptstraße entschieden, waren unsere Pläne zum scheitern verurteilt.

The next day, we intended to reach Peshkopi. But we decided to continue our way on the old principal road, and not on the new tarmac road, our plans were not tenable any more.

2016-06-15,Filbo,Albanien,Region Korab,DSCN1327

Landschaftlich bietet diese alte Straße einiges. Jedoch ist sie leider unbefestigt und für unsere schweren Reiseräder, alles andere als geeignet. Mit dem Mountainbike würde das ja, auf den teils losen Geröll, noch Spaß machen, aber mit unseren Rädern war jeder Meter, eine Qual. Im Vergleich zu einer steilen Asphaltstraße brauchten wir für unsere Strecke das Doppelte an Zeit.

From a landscape point of view, this old road is offering a lot. Regretfully it is unpaved and not suitable for our heavy bicycles. With a mountain bike, it would be good, but with our bicycles, because of the scree, every meter was a struggle. We needed double more time compared to a steep tarmac road.

So entschieden wir uns auf halber Strecke, bei einem Campingplatz, namens „Bioferm“, zu übernachten. Dafür mussten wir aber noch zwei Kilometer von unserem Weg abweichen und nochmals den Berg hochfahren. Die zwei Kilometer zogen sich zu einer gefühlten Ewigkeit, aber irgendwann hatten wir es dann doch geschafft.

We decided, on half way, to spend the night at a camping named “Bioferm”. It took us two more kilometres and we needed to go up the hill. These two kilometres were like an eternity, but sometimes later, we succeeded.

2016-06-15,Filbo, Albanien,David, Rosanna,222820583_107206

Der erste Eindruck vom Campingplatz war enttäuschend, hier gibt es einfach nichts von dem, was man sich unter einem Campingplatz vorstellt. Aber nachdem wir trotzdem hiergeblieben sind, wurde extra für uns, das eigentlich zu einem Wohnhaus gehörende Bad, auf Hochglanz gebracht. Später brachte man uns sogar Jogurt und Käse, aus eigener Herstellung. So waren wir doch noch sehr zufrieden und schliefen nach diesen beiden äußerst anstrengenden Tagen, wie ein Stein.

The first impression of the camping was disappointing. There was nothing we expected from a camping. As we decided to stay, they cleaned up the bathroom attached to the main building. Later they even offered us some self-made yoghourt and cheese. At the end we were satisfied and had a deep sleep after these two exhausting days.

2016-06-15,Filbo,Albanien,Region Kalis,DSCN1342

Blog 49 – 100 Kilometer – 1500 Höhenmeter / 100 kilometers – 1.500 meters of altitude

Albanien – 14.06.2016

Heute war ein besonders harter Tag. Nach 100 anstrengenden Kilometern und mehr als 1500 – noch anstrengenderen – Höhenmetern, erreichten wir Kukes.

Today it was a very hard day. It took us 100 exhausting kilometres and more than 1.500 – even more exhausting – meters of altitude to arrive in Kukes.

2016-06-14,Filbo,Albanien,Region Kukes,DSCN1309

In Kukes kamen wir in völliger Dunkelheit an und fielen müde, in’s uns – ausnahmsweise- gegönnte Hotelbett. Das haben wir uns aber, auch absolut verdient.

We arrived there in total darkness and fell, tired, into the hotel bed, which we allowed ourselves, exceptionally. We did also afford it absolutely.

Interessant für mich war heute, meine erste Autobahnfahrt mit dem Fahrrad. In Deutschland wäre so etwas, ja absolut nicht denkbar. Hier in Albanien, ist es Alltag und völlig normal. Selbst die Polizei grüßt freundlich und lässt uns weiterfahren.

Interesting was, today for me, the bicycle ride on the motorway. In Germany, this would be something inconceivable. Here in Albania, this is day-to-day and totally normal. Even policemen did greet friendly and let us pass.

2016-06-14,Filbo,Albanien,Region Kukes,Autobahn,DSCN1319

Blog 48 – Mit der Fähre von Koman nach Fierze / With the ferry from Koman to Fierze

Albanien – 13.06.2016

Auch am nächsten Morgen regnete es immer noch. Trotzdem mussten wir um 9.00 Uhr, an der Fähre sein. Also fuhren wir im Regen zum Staudamm hoch und weiter bis zur Anlegestelle der Fähre.

2016-06-13,Filbo,Albanien,Fähre Fierze,DSCN1257

Diese sah schon recht alt und abenteuerlich aus. Trotzdem gab es an Bord einen recht gemütlichen Aufenthaltsraum im 1.Stock, über dem Autodeck. Die Überfahrt selbst dauerte 3 Stunden, die man entweder mit bewundern der schönen Berglandschaft, oder mit schlafen, verbringen konnte. Gegen 12.00 Uhr erreichten wir dann, die Endstation in Fierze.

Even the next morning it continued to rain. As we had to be at the ferry at 9.00 am, we took the way in the rain in order to reach the ferry station at the dam. It looked very old and adventurous, but it had a comfortable lounge on the first level. The crossing took 3 hours, during which period we had a sleep or spent the time to admire the mountain landscape. We reached the destination in Fierze at 12.00 pm and we continued to cycle up from there.

Nun konnten wir wieder selber weiterfahren.

Die Straße Richtung Kukes führt über eine steile, wenig befahrene, Gebirgsstraße. Nach heute, nur 27 Kilometern, fragten wir bei einer einfachen Bar nach, ob wir im Garten zelten dürften. Der Garten der Bar entpuppte sich als zu steil, deswegen erlaubte man uns im Gebäude selbst, zu übernachten. Sogar Kaffee und einen Schnaps, servierte man uns am nächsten Morgen, zum Frühstück. Den Kaffee nahm ich dankend an, jedoch auf den Schnaps verzichtete ich.

The road to Kukes was a steep one, with few cars. After 27 kilometers we asked at a bar if we could use the garden to build up our tent. As the garden was to steep, we were allowed to stay in the building itself. We were provided with coffee and schnapps, but I went without the last one.

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Blog 47 – Vom Skadarsko See in Richtung Koman / From Skadarsko lake to Koman

Albanien – 12.06.2016

Aufgrund einer der erhaltenen Reiseempfehlungen, beschloss ich ins Landesinnere, nach Puke und Kukes, zu fahren. Da an den Küsten nur Billigtourismus vorherrschen soll, aber ich das Land intensiver kennenlernen möchte, reizte mich diese Route. Zuerst führte mich mein Weg durch die sehr schöne albanische Stadt Shkoder.

In accordance with one tip I received, I decided to go into the country interior, to Puke and Kukes. Whereas low-cost-tourism is predominant at the coast, I would like to get a deeper knowledge of the country, so this route was tenting me. First, my route took me to the very beautiful town of Shkoder.

Später, nachdem ich schon ein gutes Stück außerhalb der Stadt war, kam ich mit einem Polizisten ins Gespräch. Wir diskutierten gerade über die unterschiedlichen Probleme in Deutschland und Albanien, als plötzlich zwei Radfahrer, mit viel Gepäck an mir vorbeifuhren. Nach kurzer Zeit hatte ich sie eingeholt. Ich erfuhr, dass die beiden, David und Rosanna heißen, aus der Schweiz kommen, ein halbes Jahr Zeit haben und bis nach Georgien reisen möchten.

After a while, outside the town, I met a policeman. While we discussed the different problems in Germany and Albania, two cyclists with a lot of luggage were passing. Shortly afterwards, I met them. David and Rosanna from Switzerland are travelling to Georgia for half a year.

2016-06-13,Filbo,Albanien,Region Fierze,DSCN1263

Doch zunächst hatten sie vor bis nach Koman zu fahren und dann über den dortigen Stausee, mit der Fähre, nach Fierze überzusetzen.

But before, they planned to go to Koman and take the ferry to Fierze.

Da auch ein Kollege, des eben getroffenen Polizisten, mir genau diese Route empfohlen hatte, entschied ich mich meinen Plan zu ändern und mich den beiden anzuschließen. Zu dritt fuhren wir nun in Richtung Koman weiter.

Durch wunderschöne Gebirgslandschaft setzten wir zu Dritt, die Reise fort. Auf der Strecke Richtung Koman, merkte ich zum ersten Mal, den häufig baufälligen Zustand, der albanischen Straßen. Schlechter Asphalt und Schotterpassagen wechselten plötzlich. Große Steine und riesige Schlaglöcher tauchten unverhofft vor mir auf. Nein, zum schnellen Autofahren, eignen sich die Straßen in Albanien, wirklich nicht. Für mich als Radfahrer sind diese Umstände nicht schlecht, denn im langsam fließenden Verkehr, werde ich besser wahr genommen.

As one the colleagues of the policeman had also recommended me this route, I decided to modify my plan and to join the two cyclists and we continued in a team of three through a very beautiful mountain landscape. On the way to Koman, I noticed for the first time the dilapidated state of the Albanian roads, Bad asphalt and gravel roads, big stones and potholes are appearing suddenly. These are not so good conditions to drive a car, but for me as a cyclist, I will be visible much better in this slowly adavancing traffic.

In Koman angekommen, sahen wir eine ziemlich desolate Brücke, die den völlig zerstörten Geländern nach zu urteilen, auf keinem Fall europäischem Standard entspricht. Unter dieser Brücke befindet sich ein Hotel, ein dazu gehöriges Restaurant und auch die Sanitäranlagen eines Campingplatzes. Auf diesem Campingplatz durften wir für insgesamt 7,- Euro unsere Zelte aufbauen.

In Koman, we saw a very dilapidated bridge, which is not European standard (if you see the damaged railings). Under this bridge are a hotel, a restaurant and the sanitary installations of a camping, where we could build our tent for a total of 7 euros.

Kaum standen die Zelte, fing es an zu regnen. Also verzichteten darauf, uns selbst zu bekochen und gingen ins Restaurant. Später am Abend, steigerte sich der Regen und es blitzte und donnerte in der ganzen Nacht.

Once the tent built up, it started to rain, which incited us to take our dinner inside. During the night, there was a long thunderstorm..

Blog 46 – Auszeit am Skadarsko See / Time out at the Skadarsko lake

Albanien – 11.06.2016

Hier am Skardarsko See verbringe ich sehr erholsame Tage, an denen ich mehrfach täglich im See bade und am Strand liege.

I am passing some very restful days at Skadarsko lake. I am profiting from the beach and take a bath several times per day.

Ich bin auf einem Campingplatz, auf dem sich zur Zeit ausschließlich ausländische Gäste, meist aus Holland oder Deutschland, aufhalten. Unter ihnen sind auch viele Langzeiturlauber, die schon große Teile der Welt gesehen haben und mir dementsprechend, gute Reisetipps geben können.

At this camping, there are mostly foreign guests, most of them coming from the Netherlands or Germany. Some are passing a long period of time there, and have seen major parts of the world and are able to provide me with some good tips.

2016-06-10, Filbo,Albanien,Camp Lake Shkodra, DSCN1203

Die Hilfsbereitschaft von einigen Urlaubern ist sogar noch darüber hinaus gegangen, denn ich habe von ihnen einige Lebensmittel (u.a. Fertiggerichte u. Soßen) aus Deutschland geschenkt bekommen. Darüber habe ich mich sehr gefreut, denn so etwas kann man hier nicht kaufen.

Helpfulness by some tourists was going beyond this, as they offered my some food (instant meals and sauces) from Germany. I was really happy, because one cannot buy this here.

In Albanien ist das Preisniveau merklich geringer, als bei uns. Es ist möglich für 5,- bis 7,- Euro, inklusive Getränke und Trinkgeld, Essen zu gehen. Hin und wieder kann ich mir, nun auch mal, diesen Luxus gönnen. Traditionell isst man hier, als alltägliches Gericht, meist Reis mit Jogurt, Gemüse und Bohnen. Fleisch gibt es nur selten, da es für die einheimische Bevölkerung zu teuer ist.

Prices in Albania are really lower than in Germany. It is possible to have lunch for 5 to 7 euros, with drinks and tips. I can afford this from time to time. Traditional food here are rice with yoghurt, vegetables and beans. Meat is served very rarely, as it is too expensive for local people.

Blog 45 – Mein 1. Tag in Albanien / My first day in Albania

Albanien – 10.06.2016

Da mir schon in Montenergro, eine Schraube zur Befestigung meiner vorderen Fahrradtasche, verloren gegangen ist, habe ich in Albanien, am nächsten Fahrradgeschäft angehalten.

As I already lost in Montenegro a screw to fix my front biking bag, I had a stop in Albania at the first bike shop.

Im Sortiment des Ladens gab es auch eine (fast -) perfekte Schraube, die aber leider etwas zu lang war. Da jedoch kein Werkzeug zum Stutzen dieser Schraube vorhanden war, wurde daraufhin die gegenüberliegende Autowerkstatt verständigt. Hier konnte schließlich die Schraube, auf die richtige Länge, gekürzt werden. Für diesen Service, wollte weder der Fahrradladen, noch die Autowerkstatt, Geld annehmen.

They had an almost perfect screw, but it was too long. There was no tool to shorten it in the shop, so the nearby car repair shop was alerted, which could help. For this service, neither the bike shop nor the garage asked for any money.

Als nächste Erledigung kaufte ich mir eine albanische Sim-Karte, für’s Internet und Telefonieren.

Inzwischen war es schon 17:00 Uhr und ich hielt allmählich Ausschau, um einen Platz für die Nacht zu finden.

Nach einigen Kilometern entdeckte ich schließlich den Campingplatz „Lake Shkodra Resort“. Für 5,- € pro Nacht, bietet er den Luxus eines eigenen Strands mit direktem Seezugang. Hier gefällt es mir so gut, dass ich beschließe 2 Tage lang zu bleiben und Pause zu machen

I also bought an Albanian sim card for internet and phone. It was already 5.00 om when I looked for a space for the night. After a few kilometres, I discovered the camping Lake Shkodra Resort. For 5 euros a night, it offers the luxury of an own beach with direct lake access. I feel very good here and I decided to make a halt for 2 days.

Blog 44 – Mit dem Fahrrad in Albanien / With the bicycle in Albania

Albaniern 09.06.2016

Die Straße, die von der Grenze von Montenegro am Skadarsko See, zur albanischen Stadt Shkoder führt, ist in einem sehr guten Zustand und viel besser, als die Straßen in Montenegro. Hier gibt es einen großen Seitenstreifen und nur wenig Verkehr. Die Autofahrer sind meist rücksichtsvoll und fahren mit großem Abstand an mir vorbei.

The road going, from the borders to Montenegro at the Skadarsko lake, to the town Shkoder in Albania, is a very good state and much better than the roads in Montenegro. A big edge line and only little traffic. Car drivers are mostly respectful and pass me with a big spacing.

2016-06-12,Filbo, Albanien,Region Omare,DSCN1207

Auch hier in Albanien, kommt es mir manchmal vor, als wäre die Zeit zurückgedreht worden. Es werden zum Teil noch Pferdefuhrwerke, als normale Verkehrsmittel, genutzt. Es kann sein, dass plötzlich auf der Hauptstraße Kühe stehen. Sie können hier frei herumlaufen, da keine Zäune vorhanden sind. Zum Teil sind auch Schafherden auf den Straßen unterwegs.

In Albania, too, I have sometimes the impression that time has been turned back. Horse and carts are still used as normal means of transport. Sometimes, cows are appearing to stand on the main street. They may move freely as there are no fences here. There are also flocks of sheep on the roads.

2016-06-09,Filbo,Albanien,Region Koplik,DSCN1199

 

Im Gegensatz zu deutschen Städten, mit überwiegend großen Geschäften der verschiedenen Ketten, gibt es hier überall noch kleine, spezialisierte, Läden und Händler. Auf den Straßen wimmelt es nur so, von Fußgängern, Radfahren, Autos und Händlern. Teilweise werden am Straßenrand sogar Hühner verkauft. Trotz des Chaos oder gerade deswegen – lässt es sich hier gut Radfahren. Jeder muss mit allem rechnen und fährt automatisch vorsichtiger und rücksichtsvoller.

To the contrary of German towns with mostly large shops of the big brands, you can still find here small, specialized shops and dealers. Roads are full of pedestrians, bikers, cars and dealers. Chicken are sold on the side of the road. Despite the chaos, or perhaps because of this chaos, biking is very easy. Anyone has to count with unforeseen events, and is driving prudent and respectfully.

2016-06-13,Filbo,Albanien,Region Koman Fierze,DSCN1264

Blog 43 – Eindrücke in Albanien / Albania impressions

09.06.2016 Albanien

Hallo Leute,

ich bin jetzt schon einige Tage in Albanien und ich muss sagen, bisher gefällt mir das Land auf Anhieb, sehr gut. Die Einheimischen sind so nett und gastfreundlich wie noch nie zuvor. Schon kurz nach der Grenze wurde ich, von der Straße aus, zweimal kurz hintereinander, zum Kaffee in eine Bar eingeladen. Einmal sogar auch, zum Billard spielen.

Hi guys, I am already in Albania for a few days and I must say that this country is pleasing me a lot. The local people are so gentle and hospitable, as I have never seen it before. Shortly after the borders I was already, on the street, invited twice for a coffee into a bar. And once, also to play billiards.

 

2016-06-09,Filbo,Albanien,DSCN1197

Allerdings wurde ich bereits von Anfang an mit dem drückenden Problem, der Arbeitslosigkeit in Albanien, konfrontiert. Viele, der meist jungen Barbesucher, berichten von ihrer Arbeitslosigkeit und sind oft sichtbar niedergeschlagen. Sie erzählen, dass Albanien für sie keine Perspektive bietet. Trotzdem müssen sie hierbleiben, da sie keine Papiere haben, um ins Ausland zu gehen. Die meisten hier, sprechen Englisch. Manche können auch Deutsch, da viele von ihnen kurzzeitig in Deutschland gearbeitet haben, bis sie wieder zurückgehen mussten.

But I was also confronted, as from the beginning, with the heavy problem of unemployment in Albania. Many of the mostly young bar guests  are telling about their unemployment and are often, visibly, depressed. According to them. Albania does not offer them a real perspective. Despite of this, they must stay in Albania, as they are lacking documentation allowing them to move abroad. Most of them speak English, some also German, as many of them have worked in Germany for a while, until they had to return.